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Zahnlexikon

Abformung

Anfertigung eines Abdruckes der Zähne mit Hilfe von plastischen Abformmassen (Alginat, Silikone, Gips etc.). Mit diesem Abdruck, von Zähnen oder Kiefer, fertigt der Zahntechniker den Zahnersatz.

Abrasion

der Kauflächen. Abnutzung der Zahnhartsubstanz. Häufiges, meist unbewusstes Zähneknirschen, im Schlaf und beim Stress, beschleunigt diesen Abtragungsprozess.

Adhäsivtechnik

Klebstofftechnik, dabei werden Restaurationen aus Komposit oder Keramik in den Zahn geklebt.

Air-Flow-System

Gerät, das Natriumcarbonat mit Wasser und Luft durch Druck auf die Zähne bringt und damit z.B. Nikotin-, Tee-, Kaffee-, und Nahrungsreste entfernt.

adhäsiv

haftend, anhaftend.

Alginat

Abdruckmaterial aus Meeresalgen, bevorzugt Braunalgen, gewonnenes Polysaccharid.

Alveole

Das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen, nimmt die Zahnwurzel auf.

Amalgam

Legierung des Quecksilbers mit einem oder mehreren Metallen (Feilung). Das Mischungsverhältnis zwischen Feilung und Quecksilber beträgt je nach Präparat in etwa 11.

Amalgamausleitung

Eine Ausschwemmung der in verschiedenen Körpergeweben gespeicherten Quecksilber- und Metallionen, die dort an Eiweiße gebunden sind, wird insbesondere dann sinnvoll und ratsam, wenn im Zuge einer Amalgamsanierung alle alten Amalgamfüllungen entfernt werden. Die Durchführung einer Ausschwemmung ist unkompliziert und erfordert zumeist lediglich die einmalige, tägliche Einnahme eines Medikaments über einen begrenzten Zeitraum. Nur in einigen Fällen erscheint eine Unterstützung mit speziellen Injektionen hilfreich. Das Medikament stabilisiert die Metalle in den Geweben, bindet diese und fördert deren Ausscheidung über die Niere.

Anästhesie

Schmerzmittel

Analogsedierung

Das Bewusstsein behalten und trotzdem den Schmerz nicht spüren kann der Patient bei der Analgosedierung, der Ausschaltung des Schmerzempfindens mittels Injektion in den Arm, wobei der Patient, obwohl in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, selbstständig kontinuierlich atmet und weiterhin auf physische Stimuli und verbale Kommandos des Behandlers reagieren kann. Da die Analgosedierung den Schmerz nicht verhindert, sondern lediglich das Empfinden beeinflusst, bleibt eine örtliche Betäubung, die Lokalanästhesie, meist unvermeidlich. Nach einer solchen Behandlung ist wie unter Hypnose hinterher keine Erinnerung daran mehr vorhanden.

Antagonist

Gegenspieler; Zahn im Kiefer gegenüber.

Aphten

Schmerzhafte entzündliche Veränderungen der Mundschleimhaut, soll vermutlich das Herpes Virus sein. Heilung innerhalb ein bis zwei Wochen.

Approximalfläche

Fläche an den Zähnen, die sich zwischen den Zähnen befindet. Karies, die sich da bildet = Approximalkaries.

Artikulation

Das Auf- und Zuklappen des Unterkiefers.

Athrophie

Schrumpfung und Schwund des Kieferknochens, meist nach Zahnverlust.

Augmentation

in der Zahnheilkunde Wiederherstellung verloren gegangener Knochensubstanz.

Backenzähne

Zähne mit den Endziffern 4 bis 7.

Beschleifen

Abtragen des oberen Teiles der Zahnkrone, um Platz für den Zahnersatz zu schaffen.

Bass-Methode

Zahnputztechnik, bei der die Bürste in kleinen Rüttelbewegungen geführt wird. Dadurch werden auch die schwer zugänglichen Stellen zwischen den Zähnen und am Zahnfleischrand gereinigt.

Bicarbonat

neutralisierendes Mineralsalz, das in Pulverstrahlgeräten zur Oberflächenreinigung verwendet wird.

Bifurkation

Gabelung, die Teilungstelle mehrwurzeliger Zähne

Biss, offener

aus der Kieferorthopädie eine elliptische Lücke zwischen den Schneidezähnen

Bleichen-Bleaching

Versuch verfärbte Zähne aufzuhellen.
In der Regel wird für den Patienten eine individuelle Bleichschiene angefertigt, die nach ärztlicher Anweisung durch den Patienten mit dem Bleichgel bestückt und über Nacht auf den Zähnen getragen wird. Es können sowohl tote- als auch lebendige Zähne gebleicht werden.

Bluten des Zahnfleischs

Wichtigstes Anzeichen der Zahnfleischentzündung. Damit die Entzündung ausheilen und das Bluten abklingen kann, müssen die bakteriellen Beläge möglichst vollständig beseitigt werden.

Brackets

Aus der Kieferorthopädie Teile aus Keramik, Kunststoff oder Metall, die auf den Zähnen befestigt werden. Haltevorrichtung für Spannbögen, Druck- und Zugfedern oder elastische Gummizüge.

Brücken

Sie ersetzt ein Lücke zwischen zwei Zähnen. Dabei werden diese Zähne als "Pfeiler" genutzt und wie eine Krone präpariert. Die Brücke besteht aus einem Stück und wird auf den Pfeilern befestigt. Sie kann nicht herausgenommen werden.Die Basis besteht aus einer Metallegierung (meist goldfarbig), auf der Keramik oder Kunststoff befestigt wird.

calculus dentis

Zahnstein

Caries profunda (cp)

Karies, 2/3 des Dentins sind angegriffen.

Caries superficialis (cs)

Karies, die Schmelzschicht ist versehrt, Schmelzkaries, Keilförmiger Strukturdefekt.

Carisolv

Entfernen der kariösen Stellen im Zahn durch ein Gel. Kann aber die mechanische Entfernung mit dem Bohrer nicht vollständig ersetzen.

CAD-CAM-Gerät

Gerät des Zahnarztes, bei dem die herzustellenden Inlays, Kronen und Brücken digitalisiert werden und danach im gleichen oder seperatem Gerät gefräst werden, z.B. Cerec, Everst.

Composite

auch Komposit, zahnfarbenes Kunststoffüllungsmaterial, verstärkt mit Keramik und Glas

Cerec

(Ceramic Reconstruction) Gerät, nach einem optischen Abdruck mit einer 3D-Videokamera kann in einer Behandlungssitzung ein Inlay, eine Krone, eine Teilkrone, eine Brücke oder ein Veneer hergestellt werden.

Condylus

Kiefer-Gelenkkopf

Damon-Brackets

sind selbstlegierende Brackets. Die Zähne können schneller, schonender und komfortabler bewegt werden.

Dazzler

Schmuckstücke aus Goldfolie, 24-karätigem Gold oder Kristallglas in unterschiedlicher Größe und Farbe. Wer es sich leisten kann, natürlich auch mit einem echten Brillianten, dann sind es Twinkles.

Demineralisation

Entkalkung des Zahnschmelzes.

Dent

der Zahn.

Dentin

Knochenähnlichen Substanz (auch Zahnbein genannt). Hauptmasse des Zahns; umschließt das Zahnmark (Pulpa). Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Wurzelbereich vom Zement. Dentin ist weicher als Zahnschmelz.

Dentition

Durchbruch der Zähne. Der erste Durchbruch (Milchzähne) erfolgt in der Regel vom 6. Bis zum 30. Lebensmonat, der zweite Durchbruch ( bleibendes Gebiß ) vom 6 - 12. Lebensjahr, mit Ausnahme der Weisheitszähne, die vom 16. Lebensjahr an durchbrechen können.

Dentintubuli

Kleine Kanäle im Zahn, welche die Oberfläche des Zahnes mit den Nerven im Inneren verbinden.

Desensibilisierung

Linderung des Schmerzempfindens bei freiliegenden Zahnhälsen.

Diagodent

Schonende Kariesdiagnose mit Laser.
Durch die sog. Laserfluoreszenz-Technik ist es möglich zu erkennen, ob strukturelle Veränderungen im Zahnschmelz vorliegen, die auf eine versteckte Karies unter der Zahnoberfläche hindeuten. Aber nur im Schmelz!

Distal

von der Kieferbogenmitte zum -ende gesehen.

Diastema

Lücke zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen.

DMF-T-Wert

Der DMF-T-Wert beschreibt den individuellen Karies-Befall. Er basiert auf der Anzahl kariöser (decayed, D), fehlender (missing, M) und gefüllter (filled, F) Zähne (teeth, T). Seine Kalkulation bezieht sich entweder auf 32 oder auf 28 bleibende Zähne (im zweiten Fall werden die Weisheitszähne nicht berücksichtigt).

Dysgnathie

Begriff aus der Kieferorthopädie Schiefe Zähne, Zahnfehlstellungen.

Dysodontie

Fehlentwicklung der Zahnanlage (Vorstufe des Zahnes).

Eckzähne

Die grössten der Frontzähne, mit den Endnummern 3.

Einlagefüllung

Inlay, wird ausserhalb des Mundes hergestellt.

Einzel-Zahn-Implantate

Der einzelne Zahn wird duch eine Implantat ersetzt, die benachbarten Zähne werden nicht beschliffen, wie bei einer Brücke.

Empfindliche Zähne

Im Bereich der Zahnhälse wird das Dentin nicht vom Schmelz bedeckt, die Dentinkanälchen sind offen. Es kommt zu Schmerzen bei Saurem oder Süssem, Kaltem oder Warmen. Behandlung mit Fluoridlack oder stark fluoridhaltiger Zahncreme.

Endodontie

Behandlung des Wurzelkanals Entfernung der entzündeten oder infizierten Pulpa, Reinigung und Erweiterung des Wurzelkanals; anschliessend Füllung und Abdichtung des entstandenen Hohlraums.

elongierte Zähne

verlängerte Zähne, durch fehlenden gegenüberliegenden Zahn (Antagonist).

Epithese

Ersatz einer fehlenden Gesichtspartie.

Ernährung

Stark zuckerhaltige Getränke und Speisen sind zu vermeiden. Und das Zähneputzen nicht vergessen!

Enossal

in den Knochen.

Erosion

Verlust an Zahnhartsubstanz durch den direkten Kontakt mit Säuren.

Eugenol

Oberflächenaesthetikum für die Mundschleimhaut, riecht streng

Exstirpation

Exstirpation Operative Entfernung eines ganzen Organs; Pulpenexstirpation Entfernung der Zahnnerven

Extraktion

Entfernen der Zähne mit Zahnzangen und/oder Hebeln, wahrscheinlich bei örtlicher Betäubung.

Extraoral

Ausserhalb des Mundes.

Extrakoronal

Ausserhalb der Krone.

Extrusion

die Zähne wachsen auf unübliche Art und Weise aus dem Kiefer.

Facette

zahnfarbene Verblendschale aus Kunststoff oder Keramik an der Front der Zähne.

Färbetabletten

Tabletten zum Kauen oder Lutschen, die dann die Zahnbeläge färben.

fazial

zum Gesicht gehörend

Fissur

Die Täler und Berge auf der Oberfläche der Backenzähne.

Fissurrenversiegelung

In den Tälern kann sich Karies bilden. Sie werden mit kuststoffhaltigen Lacken versiegelt, um dies zu verhindern.

Floss

englisch = Zahnseide

Fluoride

Bakterien im Zahnbelag (Plaque) wandeln Zuckerbestandteile der Nahrung in Säuren um, die den Zahnschmelz auflösen. Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und machen ihn widerstandsfähiger gegen diese Säureangriffe und hemmen den Stoffwechsel dieser Plaquebakterien und reduzieren so die gefährliche Säureproduktion.

Fluorose

entsteht durch hohe Fluorideinnahme während der Zahnentwicklung, weisse Flecken auf dem Zahnschmelz.

Freiendlücke

Kieferabschnitt ohne Zähne, zur Mitte hin durch einen Zahn begrenzt. Freiendprothese, die Prothese dazu, neigt zum Wackel, da sie auf der weichen Schleimhaut aufliegt.

Frontzähne

Die Schneidezähne und die Eckzähne, Endnummern 1 bis 3.
Siehe Zahnschema

Füllungen

Auch Plomben genannt, ist das, womit die Zahnlöcher gefüllt werden, Amalgam, Gold, Keramik, Kompomer oder Kunststoff

Furkationsbeteiligung

Knochenabbau an den Wurzelteilungsstellen (Furkationen)

Galvanokrone

Mit einem galvanischen Verfahren wird das Metallgerüst aus reinem 999er Feingold hergestellt. Diese Schicht ist relativ dünn und bietet daher ästhetische Vorteile.

Gaumen

Decke oben im Mund. Bestehend aus hartem Gaumen, vorderer Teil, und weichem Gaumen, hinterer Teil.

Gebiss

Die Zähne von Ober- und Unterkiefer als Gesamtheit. Das Milchzahngebiss hat maximal 20 Zähne, das bleibende maximal 32 Zähne.

Geschiebe

Verbindung bei herausnehmbaren Zahnersatz bei denen jeweils zwei Teile, eine Pass- und eine Hohlform, ineinander greifen beziehungsweise geschoben werden müssen.

Gingivarezession

Zahnfleischrückgang

Gingivitis

Entzündung des Zahnfleisches (Gingiva). Ausgelöst durch Bakterien, die den Grenzbereich zwischen Zahn und Zahnfleisch besiedeln. Erkennbar an der starken Rötung und der Blutung bei Druckkontakt.

Gingivektomie

operative Abtragung von Zahnfleisch

Gingivoplastik

operative Gestaltung des Zahnfleischrandes.

Glasionomerzement

Füllungs- und Befestigungszement, schnell zu verarbeiten, Haltedauer ca. zwei bis vier Jahre.

Gnathologie

Lehre von der Funktion des gesamten Kauorgans.

Guided Bone Regeneration GBR

Verfahren der gesteuerten Knochenregeneration (Wiederherstellung)

Guided Tissue Regeneration GTR

Verfahren der gesteuerten Geweberegeneration (Wiederherstellung)

Halitosis

Mundgeruch, durch Bakterien in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen und Zungenpapillen

Headgear

Kieferorthopädische Apperatur (Gesichtsbogen), über den Hinterkopf zum Mund gespannt.

Healozone

Eine schmerzfreie Kariesbeseitigung. Ozos, ein auf Sauerstoff basierendes starkes Oxidationsmittel wird auf den kranken Zahn gepumpt. Nach zehn bis 20 Sekunden Einwirkung soll die Karies entfernt sein. Anschließend wird ein kristallines Material aufgetragen, das den Zahn wieder aufbaut. Allerdings ist die Behandlung kostenpflichtig.

Hohlkehlpräparation

die heute gebräuchlichste Art des Beschleifens eines Zahnes zur Aufnahme einer Krone.

Hydroxylapatit

Stoff aus dem hauptsächlich Zähne und Knochen bestehen (Calcium, Phosphor, Sauerstoff, Fluor, Chlor, Wasserstoff)

Hyperodontie

zu viele Zähne.

Hypodontie

zu wenig Zähne.

Hypnose

dabei handelt es sich um die geistige Beeinflussung eines seelischen oder körperlichen Zustandes, der rationale Teil des Gehirns wird dabei abgeschaltet. Mit dieser Methode ist eine zumindest schmerzgeminderte Zahnbehandlung in fast allen Fällen möglich.

Immediatprothese

Sofortprothese

impaktierter Zahn

der nicht durchgebrochen ist.

Zahn Implantate

Das Implantat ist ein im Kieferknochen verankerter Stützpfeiler. Dieser Stützpfeiler wird anstelle eines verlorenen Zahnes in den Knochen eingeschraubt und wächst dann fest. Er dient als Träger von Brücken oder Einzelkronen.

Indikation

Heilanzeige

Individual-Prophylaxe

oder auch professionelle Zahnreinigung. Da sich nicht alle Beläge hundertprozentig mit der Zahnbürste, Zahnseide oder Zahnhölzern entfernen lassen, verfügen Profis über eine Reihe von Instrumenten, deren Handhabung eine spezielle Schulung erfordert – also im häuslichen Zahnpflegealltag nicht einsetzbar sind.

Infiltrationsanästhesie

Das zu betäubende Gebiet wird durch ein oder mehrere Einstiche fächerförmig infiltriert

Initialkaries

Karies im Frühstadium (Kreideflecken), die sich in Form einer kreidigen Schmelzoberfläche zeigt. Durch Fluoridanwendung können die Weiterentwicklung der Karies noch verhindert und eine Remineralisierung erreicht werden.

Injektion

Setzen der Spritze, nicht nur beim Zahnarzt.

Inlay (Einlagefüllung)

Füllung der Kavität durch Gold oder Keramik. Wird im allgemeinen vom Zahntechniker gefertigt.

Interdental

Zahnzwischenraum

Interdentalbürsten

Zahnzwischenraumbürste kleines, feines Bürstchen, für die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume.

Interimprothese

Prothese, die eingesetzt wird, um das Wandern der Zähne in der Lücke zu verhindern, bis die endgültige fertig ist.

Interkuspidation

Zusammenschluss der Oberkiefer- mit den Unterkiefer-Zähnen in maximalem Vielpunktkontakt.

Intrakoronal

in der Krone

Intraoral

im Mund.

Intraoralkamera

elektronische Kamera, die Videoaufnahmen im Mund macht.

in vitro

ausserhalb des Körpers

in vivo

am lebenden Objekt

inzisal

an der Schneidezahnkante entlang

Inzisivus

Schneidezahn

Jacketkrone

Kunststoff- oder Keramikkrone ohne Metallgerüst im Frontzahnbereich.

Jodoform

Paste zur Wunddesinfektion

KAI-Putztechnik

Zahnputzregel für Kinder Kauflächen, Aussenflächen, Innenflächen

Karies

Entkalkung und Auflösung der Zahnhartsubstanzen (Schmelz und Dentin) durch den Abbau von Zucker zu Säuren durch Bakterien im Zahnbelag. Beginnende oder initiale Karies ist durch konsequente Anwendung von Fluorid vollständig heilbar. Weiter fortgeschrittene Schäden (Zahnlöcher) müssen vom Zahnarzt mit einer Füllung versehen werden.

Kaugummi

Es sollte zuckerfrei sein, erkennbar am Zahnmännchen. Das Kauen von Kaugummi fördert den Speichelfluß und hilft so, vor Karies zu schützen. Kaugummikauen ersetzt allerdings keinesfalls das Zähneputzen, da vorhandene Zahnbeläge dadurch nicht entfernt werden.

Kavität

Zuerst entfernt der Zahnarzt die kariöse Zahnhartsubstanz, dann bereitet er die Stelle im Zahn für die Aufnahme der Füllung vor. Den so präparierten Defekt nennt man Kavität.

Keramik

Ein Werkstoff, der in der Zahntechnik für die Herstellung von Zahnersatz oder Inlays verwendet wird. So werden die sichtbaren Bereiche der Metallgerüste mit Keramik verblendet, damit diese zahnfarben und ästhetisch erscheinen.

Kiefergelenk

Articulatio temporomandibularis Verbindung zwischen Unterkiefer und Schläfenbein

Kieferkamm

Knochen, wenn alle Zähne weg sind.

Kieferorthopädie

Korrektur von Zahnfehlstellungen schiefe Zähne, Zahnlücken etc..

Knirschen

Mahlende Bewegung der Zähne von Ober- und Unterkiefer, im Schlaf und beim Stress. Schädigt die Zahnoberfläche und kann zu Veränderungen im Kiefergelenk führen.

Knirscherschiene

Durchsichtiges Kunststoffteil, das individuell vom Zahnarzt angefertigt wird. Verhindert das Mahlen der Zähne.

Kofferdam

Spanngummi, befestigt der Zahnarzt im Mund an den Zähnen mit Klammern, um das Arbeitsgebiet frei von Speichel zu halten.

Komposit

Füllungsmaterial aus eine Mischung von Glas- und Quarzteilchen mit speziellem Kunststoff als Bindemittel. Wird in die Kavität (Zahnloch) geklebt und mit einer Speziallampe gehärtet.

Konditionierung

Vorbereitung des Zahnschmelzes für das Ätzen.

Konkrement

Fest haftende verkalkte Ablagerungen an der Wurzeloberfläche unter dem Zahnfleischrand. Sie entstehen durch Mineralisation von Belägen. Konkremente sind sehr hart und schwieriger zu entfernen (Kürettage) als Zahnstein.

Konservierende Zahnheilkunde

Lehre von der Erhaltung der Zähne.

Konuskrone

hilft bei der Befestigung von abnehmbaren Zahnersatz.

Kreuzbiss

aus der Kieferorthopädie die Unterkieferzähne stehen im Verhältnis zu denen des Oberkiefers weiter "aussen".

Kronen

Ist der Zahn teilweise defekt und kann nicht mehr gefüllt werden, muss er überkront werden. Die Krone bedeckt vollständig den in die Mundhöhle ragenden Teil des Zahnes.

Kürettage

Reinigen und Glätten die Zahnwurzel mit Spezialinstrumenten (Küretten).

Labial

Lagebezeichnung im Mund zu den Lippen hin.

Laminate

(auch Veneer) Prothetische Versorgung im Frontzahnbereich durch Schalen oder Facetten aus Keramik bzw Composite.

Laser

Je nach Wellenlänge des Lasers kommen diese in verschiedenen Bereichen der Zahnmedizin zum Einsatz zahnärztliche Chirurgie, Diagnostik, Parodontologie, Kariesentfernung, Wurzelkanalbearbeitung.
Eine Einteilung der verschiedenen Lasertypen finden Sie hier von der Uni Marburg für Laser Zahnmedizin

Laterotrusion

Seitwärtsbewegung des Unterkiefers

Leitungsanästhesie

Örtliche Betäubung, das Anästhetikum wird ans Nervenende gespritzt, um das angrenzende Gebiet zu betäuben.

Lingual

Lagebezeichnung im Mund zur Zunge hin.

Lingualbügel

Metallener Verbindungsbügel bei herausnehmbaren Unterkeiferprothesen, die die zahntragenden Sättel der beiden Kieferseiten zusammenhält.

Lingualretainer

Drahtelemente die auf die Innenflächen der Zähne geklebt werden, um die kieferorthopädische Behandlung zu sichern.

Lippen- Kiefer- Gaumenspalten

(LKG-Spalten) Fehlbildungen Gesichtsteile verschliessen sich nicht --> Lippen --> Gaumen. Die Ursache dazu ist noch nicht erklärbar.

Luxation

Lösen des Zahnes aus dem Zahnfach, ungewollt beim Unfall, beabsichtigt beim Zähne ziehen.

Mandibula

Unterkiefer

Maxilla

Oberkiefer

mesial

Lagebezeichnung im Mund zur Mitte hin

Metallkeramik

Keramik zur Verblendung von Metallgerüsten.

Milchzähne

Die ersten 20 Zähne. Sie werden zwischen dem 5. bis 13. Lebensjahr durch die bleibenden Zähne ersetzt und ergänzt und dienen bis zu diesem Zeitpunkt als Platzhalter für die "Neuen".

Mind-machines

elektronisch gesteuerte Programme, die mittels einer Leuchtdioden-Brille einen hypnoiden Zustand erzeugen.

Modellgussprothese

herausnehmbarer Zahnersatz auf Metallbasis, der mit Klammern an Zähnen im Mund befestigt wird.

Molaren

Backenzähne, umgangssprachlich Mahlzähne genannt. Endziffern 4 - 5 Prämolaren, 6 - 8 Molaren

Mucosa

Schleimhaut

Mundgeruch

schlechter Geruch aus dem Mund verursacht durch defekte Zähne, fehlende Mundpflege, Entzündungen, Essgewohnheiten; kann aber auch eine Entzündung der Mandeln oder Ursache von Lungen-, Magen- und Darmleiden sein.

Mundhygiene

Häusliche Zahnplflege mit Zahnbürsten, -seide, Mundspüllösungen etc.

Mundtrockenheit

Mangel an Speichelfluss, Xerostomie. Kann als Begleiterscheinung von Erkrankungen auftreten, aber auch durch Medikamente wie blutdrucksenkende Mittel und Psychopharmaka hervorgerufen werden oder durch Bestrahlung der Speicheldrüsen entstehen. Weil die Remineralisation der Zahnhartsubstanzen durch den Speichel unterbunden ist, zeigen Patienten mit reduziertem Speichelfluss - bei entsprechender Ernährung - einen so rapiden Karieszuwachs, dass nur eine besonders intensive prophylaktische Betreuung einen völligen Zusammenbruch des Gebisses verhindern kann.

Nachblutung nach Zahnentfernung

Der Zahnarzt verhindert dies durch eine Verbandplatte oder Bluterschiene, beim Zähneziehen durch Wundtamponaden oder Wundverklebungen.

Narkose

oder Vollnarkose ist bei der Zahnbehandlung selten und wird bei kleinen Kindern oder bei Angstpatienten angewendet.

Nekrose

absterbendes Gewebe.

Nervus trigeminus

hat drei Äste Gesichtsnerven, Mundhöhle, Kaumuskeln.

Nelkenöl

ätherisches Öl der Nelke mit betäubender und antiseptischer Wirkung. Unangenehmer Geschmack und Geruch.

Nonokklusion

kein Zahnkontakt.

Oberflächenanästhesie

Ohne Spritze, die Mundschleimhaut wird mit einem betäubenden Medikament benetzt. Wird häufig vor Setzen der Spritze gemacht.

Okklusion

Kontakt zwischen Oberkieferzähnen und Unterkieferzähnen.

Onlay

die Kaufläche einschließlich der Zahnhöckerspitzen überdeckende zahntechnisch gefertigte Auflage.

Oral

zum Mund gehörend.

Oralchirurgen

Zahnärzte, die eine 4-jährige Weiterbildung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie absolviert und sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben.

Oralphobie

Damit ist die "Angst vorm Zahnarzt gemeint".

Orthodontie

Korrektur der Zahnfehlstellung.

Ossa

der Knochen.

Osteotomie

Operatives Durchtrennen von Knochen oder die Ausschneidung eines Knochenstücks.

Overbite

englisch für Überbiss.

Ozon gegen Karies

Eine schmerzfreie Kariesbeseitigung mit dem Healozone.
Ozos, ein auf Sauerstoff basierendes starkes Oxidationsmittel wird auf den kranken Zahn gepumpt. Nach zehn bis 20 Sekunden Einwirkung soll die Karies entfernt sein. Anschließend wird ein kristallines Material aufgetragen, das den Zahn wieder aufbaut. Allerdings ist die Behandlung kostenpflichtig.

palatinal

zum Gaumen hin.

Papillen-Blutungs-Index

Untersuchung, um die Tiefe der Zahnfleischtaschen zu messen und den Umfang der unsichtbaren Konkremente zu ertasten. Mit einer dumpfen Spezialsonde, deren Ende in einer Kugel ausläuft, wird die Zahnfleischentzündung festgestellt Je tiefer die Tasche, desto weiter ist die Erkrankung fortgeschritten.

Parafunktionen

Fehlfunktionen im Bereich des Orofazialsystems, wie den Bruxismus (Zähnepressen, Zähneknirschen), das Zungenpressen, Lippenbeißen, Lippenlecken, Bleistiftkauen, Daumenlutschen, Nägelbeißen etc. (aus der ZM)

Parodontaler Screening Index (PSI)

da wird nachgeschaut, wie weit sich der Knochen am Zahn zurückgebildet hat. Die Vorsorgemaßnahme kann seit Anfang 2004 auch über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Je nach Befund entscheidet der Zahnarzt dann, ob der Zahn erhalten werden kann oder gezogen werden muss.

Paradont

Zahnhalteapparat

Parodontose, Parodontitis, Parodontosis

Was den Naturzahn im Kiefer an seinem Platz hält, sind der Kieferknochen, die Zahnhaltefasern zwischen diesem und der Zahnwurzel und das Zahnfleisch, die Gingiva. Mit eben diesem Halteapparat befasst sich die Lehre von der Zahnumgebung, die Parodontologie. Parodontose, so die verbreitete, aber nicht ganz korrekte Selbstdiagnose vieler "Zahnfleischbluter", ist neben der Karies die verbreitetste Zahnerkrankung. Sie ist aber eben nicht eine Erkrankung des Zahnes selbst, sondern setzt als Entzündung am Zahnfleisch an und heißt dann korrekt Gingivitis; greift der Entzündungsprozess auf das Zahnbett über, handelt es sich um eine Parodontitis und wenn das Zahnfleisch ohne erkennbare Entzündungsanzeichen zurückgeht, um die so genannte Parodontosis. Parodontalerkrankungen sind in vielen Fällen Ursache für den Zahnverlust besonders bei Erwachsenen ab dem 35. Lebensjahr.

periapikal

Umgebung der Wurzelspitze

Periimplantitis

Periimplantäre Infektionen betreffen das implantatumgebende Gewebe. Hierbei wird zwischen einer "periimplantären Mucositis" und einer "Periimplantitis" unterschieden. Erstere bezeichnet eine vollständig reversible Entzündung des Weichgewebes. Bei fortschreitender Entzündung und ausgeprägten submarginalen Plaqueakkumulationen kommt es bei einer Periimplantitis (irreversilbel) zusätzlich zu einem progredienten Knochenverlust um das Implantat. Die Entwicklung einer Periimplantitis bedeutet aber nicht, dass die Infektion unvermeidlich zu einem Implantatmisserfolg führt oder sich zum Implantatverlust entwickelt. (MH-Hannover)

Perikymatien

Wachstumsrillen im Zahnschmelz

Periost

Knochenhaut

Plaque

fest haftender Zahnbelag, Enstehung durch Bakterien im Mund.

Plombe

Damit ist die Füllung im Zahn gemeint. Diesen Ausdruck mögen die Zahnmediziner nicht.

Prämolaren

Die vorderen zwei Backenzähne; Endnummern 4 und 5.

Präparation

Beschleifen eines Zahnes.

Professionelle Zahnpflege

ist das, was über die häusliche Zahnpflege hinausgeht. Diese wird beim Zahnarzt von besonders geschultem Personal gemacht. Auch Individual- oder Kariesprophylaxeprophylaxe oder Professionelle Zahnreinigung (PZR) genannt.

Profundus

in die Tiefe gehend.

Prognathie

Vorstehen der oberen Frontzähne.

Prothese

Eigentlich der Zahnersatz, in der zahmedizinischen "Sprache" ist damit der herausnehmbare Zahnersatz, aus Kunststoff oder auf Metallbasis, gemeint. Gibt es als Teil- oder Vollprothese.

Prophylaxe

Das griechische profylassein - sich hüten, Vorsicht walten lassen, umfasst den ganzen Katalog von vorbeugenden Maßnahmen, um Gefahren, Schaden und Unheil, aber eben auch Krankheiten zu vermeiden. Was das in der Zahnmedizin bedeutet, können Sie unter "weitere Infos" hier unten lesen.

Prothetik

zahnärztlichen Prothetik ist der Ersatz verlorengegangener Naturzähne oder fehlender Kieferknochensubstanz durch künstliche Alternativen.

Protrusion

kippen der Frontzähne zur Lippe hin.

Provisorium

Interimszahnersatz, damit die Zähne nicht in die Lücke wandern.

Pulpa

Das Zahmark, das weiche in den Zähnen, Nerven etc.

Pulpitis

Entzündung des Zahnmarks.

Quadrant

Das menschliche Gebiss wird in 4 Bereiche aufgeteilt.

Quecksilber

silberglänzendes, bei Zimmertemperatur flüssiges Edelmetall, im Amalgam enthalten, giftig.

radikulär

um die Wurzel (Radix) herum

Randspalt

Raum zwischen der Füllung und dem Zahn, wenn dort Karies entsteht = Sekundärkaries.

Replantation

Wiedereinpflanzung des Zahnes.

Retraktionsfäden oder -ringe

Hilfsmittel bei der Abdrucknahme das Zahnfleisch wird vom Zahn weggeschoben.

Retrognathie

Maxilläre Frontzahnreihe des Oberkiefers zu weit hinten
Mandibuläre Unterkiefer verkürzt

Retrograde Wurzelfüllung

Restzahn von der Wurzelseite her gefüllt.

Retrusion

Rückverlagerung eines Zahnes gegenüber der normalen Stellung.

Rezession

Rückgang des Zahnfleisches ohne Entzündungssymptome, verursacht durch Schrubben der Zähne.

Röntgenaufnahmen

diagnostisches Hilfsmittel um Karies zu erkennen

Röntgenpass

Hier werden die Röntgenaufnahmen mit der Strahlenbelastung erfasst.

Root planing

Wurzelglättung

Saliva

der Speichel.

Satelliten-Zahn-Implantate

Diese können schneller zu Kauen benutzt werden, als andere. Für die Einheilungszeit der Implantate ist dann kein herausnehmbarer Zahnersatz mehr nötig.

Säureätztechnik

Schaffung eines zerklüfteten Musters an der Oberfläche des Zahnschmelzes durch Ätzen mit Säure zur Verankerung von Keramikinlays und Kunststofffüllungen.

Scaling

Reinigung der Zähne von Plaque, etc. mittels spezieller Instrumente (Scaler)

Schmelz

Der Schmelz ist der sichtbare Teil der Zähne, er kann, einmal geschädigt, nicht ersetzt werden.

Schmelzdefekte

angelegt in der Schangerschaft, durch Erkrankungen oder Medikamente, oder genetisch bedingt.

Schneidezahn

die Frontzähne, Endnummern 1 + 2

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sollten neben Mundhygienemaßnahmen und Zahnreinigungen nur dringend erforderliche Zahnbehandlungen durchgeführt werden.

Sekundärkaries

Entsteht zwischen Füllung und Zahn, wenn der Spalt zu gross ist.

Sensibilitätsprüfung

Prüfung der Vitaltät der Zähne mit Kältesprays.

Sharpey-Fasern

Bindegewebe zwischen Zahn und Zahnfach.

Sigmatismus - Lispeln

interdentalis, bei dem die Zunge zwischen die Zähne rutscht oder addentalis, bei dem die Zungenspitze an die Zähne stößt

Sinuslift
(Knochenaufbau in der Kieferhöhle)

Minimal invasiver Sinuslift Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut mit Optimierung des Knochenlagers für ein Implantat im Oberkiefer-Seitenzahnbereich ohne Transplantation von eigenem Knochen durch Osteotomtechnik.
Invasive Technik Transplantat (eigener Knochen) aus Kieferwinkel-, Kinn- oder Hüftregion wird als Implantatbett zunächst an den Ort der später einzubringenden Zahnimplantate gebracht, muß 3-6 Monate einheilen. Danach wird das Implantat gesetzt.

Speichel

ein Sekret, das von den Speicheldrüsen gebildet wird. Reinigt die Zähne, ist Neutralisator und Puffer gegen aggressive Nahrungssäuren.

Speicheltest

Test des Kariesrisikos und der Essgewohnheiten

Stillmann-Technik

Zahnputztechnik

Stomatologie

Lehre von den Krankheiten der Mundhöhle.

subgingival

unter dem Zahnfleischsaum.

sublingual

unter der Zunge.

Taschentiefe

Abstand zwischen dem oberen Zahnfleischrand und dem Taschenboden, deutet auf Erkrankung des Zahnhalteapperates hin.

Teilprothese

herausnehmbarer Zahnersatz, wenn noch Zähne im Kiefer sind, auf Kunststoff- oder Metallbasis. Die Befestigung erfolgt durch Kronen oder Klammern.

Teleskopkrone

eine Metallkrone wird als Schutz direkt auf den Zahn gesetzt und ihrerseits durch eine zweite Krone, ebenfalls aus Metall, aber mit Kunstoff verblendet, überkront. Diese Technik wird zur Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz verwendet.

Temporomandibuläre Dysfunktion (TMD)

Störung der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Bissapparat (knirschen).

Trigeminusneuralgie

Schmerzen im unteren Gesichtsbereich Ober-und Unterkiefer, Mund

Titan

Legierung mit Titananteilen, bioverträglich und haltbar, wird für Implantate und Metallprothesen verwandt.

Trepanation

chirurgische Öffnung des Schädels. In der Zahnmedzin öffnen eines Zahnes bei einer Wurzelbehandlung.

Twinkles

Zahnschmuck aus Gold mit Brillis.

Überbiss

aus der Kieferorthopädie die Oberkieferfrontzähne stehen vor denen des Unterkiefers.


Überempfindlichkeit der Zahnhälse

diese liegen frei, die Dentinkanälchen sind offen, es kommt zu erhöhtem Schmerzempfinden.

Ultraschall

Schallwellen mit Frequenzen oberhalb 20.000 Hz, genutzt in der Zahnmedizin zur Entfernung harter Zahnbeläge.

Unsichtbare Zahnkorrektur, Ivisalign

die durchsichtige Zahnspange. Sie sieht aus wie eine Schiene für Zähneknirscher und soll Erwachsenen ohne hässliche Drähte, Bänder und Bügel zu einem perfekten Lächeln verhelfen.

Unterfütterung

Falls eine Kunstoffprothese nicht mehr richtig sitzt, weil der Kiefer sich verändert hat, müssen sie mit neuem Kunststoff ausgebessert werden.

Veneers

dafür wird nur eine dünne Schicht von der Zahnoberfläche abgetragen. Anschließend werden die grazilen Verblendschalen (Veneers) auf die Zähne geklebt, zur Korrektur der Zahnform oder -stellung oder wegen Verfärbungen

Verblendkrone

Zahnfarbener Teil von Metallkronen aus Keramik oder Kunststoff, auf den sichtbaren Teil der Krone beschränkt.

Verfärbung

Die Veränderung der Zahnfarbe kann verschiedene Ursachen haben. Zu ihnen gehören unter anderem Farbstoffe aus Nahrungs- und Genussmittel wie Kaffee, Tee, Cola, Rotwein oder Tabak. Aber auch Krankheiten oder Medikamente könnten die Farbe der Zähne beeinträchtigen..

Versiegelung

Verschliessen der Fissuren mit einem kunststoffhaltigen Lack.

Vitalexstirpation

Entfernung des lebenden Zahnnervs

Vitalitätsprüfung

Prüfung der Sensibilität eines Zahnes durch Reizen mit extremer Kälte oder elektrischen Impulsen

Vollprothese

herausnehmbarer Zahnersatz, wenn ein Kiefer über keine natürlichen Zähne mehr verfügt. Sie werden durch einen Saugeffekt fixiert.

Weisheitszahn

Dies ist der letzte Zahn in jedem Quadranten. Man bekommt ihn relativ spät oder gar nicht, dann muss er operativ entfernt werden. Endnummer 8

White spot

Karies im Frühstadium

Wurzelbehandlung

Behandlung des Wurzelkanals Entfernung der entzündeten oder infizierten Pulpa, Reinigung und Erweiterung des Wurzelkanals; anschliessend Füllung und Abdichtung des entstandenen Hohlraums.

Wurzelkaries

Karies an der Zahnwurzel

Wurzelspitzenresktion

Chirurgischer Eingriff entfernen der Wurzelspitze von Front- und Backenzähnen.

Xanthodontie

Gelb- und Braunfärbung der Zähne

Zahnaufhellung

Bleichen der Zähne.

Zahnbelag

(Plaque), fest haftender Zahnbelag, Enstehung durch Bakterien im Mund.

Zahnfleischtaschen

Wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn löst, entstehen Zahnfleischtaschen.

Zahnfleischmaske

Wenn das Zahnfleisch stark zurück gegangen ist und die Zähne unter Umständen zu kurz oder zu lang wirken, kann man mit diese Stellen mit rosafarbenem Silikon abdecken. (Gingiva-Epithese)

Zahnfleischpapille

Teil des Zahnfleisches, das zwischen den Zähnen zu sehen ist.

Zahnputztechnik

Art und Weise, wie man die Zähne putzt.

Zahnschema

Das am meisten verwendete ist das FDI-Schema.
Die erste Zahl steht immer für den Quadranten und die zweite für den Zahn. Bei Kindern wird die erste Zahl einfach weitergezählt. 1- 2 Schneidezähne | 3 Eckzahn | 4 - 5 vordere Backenzähne | 6 - 7 Backenzähne | 8 Weisheitszahn

Zahnschmuck

Brillis, Dazzlers (Goldfolie), Zahn-Tattoos, Kristallglas

Zahnschutz beim Sport

Es gibt einen speziellen Zahnschutz, der aus einem elastischen Kunststoff besteht. Er ist wie ein Zahnbogen geformt, wird über die Zähne des Oberkiefers gestülpt und bedeckt zusätzlich das Zahnfleisch. Gleichzeitig ist der Unterkiefer durch Einbisse geschützt.

Zahnseide

Faden zur Reinigung von Zahnzwischenräumen.

Zahnstein (calculus dentis)

Harte Ablagerung am Zahn oder auch Zahnersatz, bevorzugt an den Innenflächen der unteren Schneidezähne, oder an der Backenseite der oberen Molaren. Ist letztendlich eine Mischung aus Speiseresten und Bakterien die durch den mineralhaltigen Speichel verkalkt worden ist. Da bereits nach wenigen Stunden aus einem anhaftenden weichen Belag (Plaque) Zahnstein werden kann, ist die beste Prävention immer noch nach jeder Essen die Zähne gründlichst zu putzen und wenig Zwischenmahlzeiten einzunehmen.

Zahnstumpf

beschliffener Zahn

Zahnverfärbungen

können verschiedene Ursachen haben. Zu ihnen gehören unter anderem Farbstoffe aus Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Rotwein oder Tabak. Aber auch Krankheiten oder Medikamente könnten die Farbe der Zähne beeinträchtigen.